Gottlieb Gareis, Kammermusiker, 1781-1859


Gottlieb Gareis mit Violine u. Anton Gareis

Sohn Albert Gareis mit Klarinette
Als Johann Franz Amadeus wurde er am 24.10.1781 in Ostritz (Klosterfreiheit) geboren. Die protestantische Namensumschreibung übersetzt Amadeus mit Gottlieb, wodurch die Konvertierung vom katholischen zum evangelischen Glauben augenscheinlich wird. Gottlieb heiratete in Berlin die dort gebürtige Henriette Luckow.
Er wurde vom Berliner Kapellmeister Johann Friedrich Reichardt in Giebichenstein ausgebildet. Dieser war der Vater der Verlobten von Franz Gareis. Gottlieb Gareis wurde Kammermusiker und Bratschist an der Berliner Hofkapelle.

Um 1802 gehörte er als Violinist dem Berliner National-Theater an. Er trat erst gegen 1805 als Bratschist und sogar als Solist in Konzerten auf.

Erhaltene Stücke:
Ein Lied vom 10/3 1801, 3 Stimmen -
(Hochschulbibliothek Berlin, wahrscheinlich Kriegsverlust)
Polonaise für Bratsche und Orchester, 12 Stimmen -
(Sächsische Landesbibliothek, Dez. Sondersammlungen, Sign.: Mus.4211-O-1)

1847 wurde er pensioniert. Er starb am 20.11.1859 in Berlin und hinterließ einen Sohn und drei Töchter. Sein Sohn Albert Gareis wurde ebenfalls Kammermusiker.


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